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Bericht und Bilder vom Fly-In
Seit dem ersten "Fly-In" im Jahr 2001 hat sich die Veranstaltung zur festen Institution gemausert und lockt jährlich hunderte Schaulustige auf den Wyker Flugplatz. Und die kamen auch in diesem Jahr wieder voll auf ihre Kosten, gab es doch im Laufe des Tages über 400 An- und Abflüge zu bestaunen.
Meist waren es Maschinen vom Typ Cessna oder Piper, die aus der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg und Italien auf einen "Luftsprung" vorbeikamen. Aber es gab auch Raritäten zu bestaunen: So eine italienische "Siai-Marchetti" - ein exotisches Modell, das heute Seltenheitswert hat. Oder einen kunstflugtauglichen Doppeldecker wie die "Stieglitz", eine Maschine des Flugzeugherstellers Focke-Wulf aus den 30-er Jahren. Sogar sechs "Ruschmeyer R90" gaben sich die Ehre: "Einmotorige Maschinen, von denen es derzeit nur etwa 30 gibt", wie Hans-Werner Jacobsen, zuständig für die Luftaufsicht und an diesem Tag im Tower im Dauerstress, verriet.
Jacobsens’ Stressfaktor sollte sich noch erhöhen, denn 32 Ultraleichtflugzeuge der "Breezer Aircraft" aus Bredstedt hatten ihr Kommen angekündigt. "Da geht das Herz schon ein wenig schneller. Du schaust links aus dem Tower und siehst die Flugzeuge wie auf einer Perlenkette anfliegen", so "Hänsmen", wie der leidenschaftliche Pilot auf der Insel gerufen wird. Am Ende erreichten alle Piloten unversehrt Föhrer Boden. Klar, dass die gut 240 Landungen und etwa 160 Starts von den Zuschauern fachkundig kommentiert wurden.
Besonderer Anziehungspunkt und von den Besuchern umlagert waren die Hubschrauber der Bundespolizei (Eurocopter EC 135) und der Deutschen Rettungsflugwacht (MBB/Kawasaki BK 117). Beide Maschinen konnten eingehend besichtigt werden, Kinder durften ins Cockpit und sowohl Polizisten als auch Rettungsmannschaft gaben bereitwillig Auskünfte über ihren "fliegbaren" Untersatz. Da der Rettungshubschrauber an diesem Tag diverse Einsätze fliegen musste, landete er zum Leidwesen der Zuschauer erst am späten Nachmittag. Die Crew hätte bei einem weiteren Notruf auch sofort wieder starten müssen, denn sowohl Rettungsdienst als auch Bundespolizei absolvieren diese Art der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des ganz normalen Dienstes.
Über 50 Piloten verbrachten auch die Nacht auf Föhr, zelteten teilweise neben ihren Maschinen. Am Abend lockte dann die gut besuchte Hangar-Party mit Musik von "DJ Speedy" zum Schwoof für Piloten und Gäste bis weit nach Mitternacht.
Wir freuen uns auf das nächste Fly 2010
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